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| 02:43 Uhr

"Maskenmann"-Verteidigung will weitere Zeugen

Frankfurt (Oder). Im Prozess gegen den mutmaßlichen "Maskenmann" will die Verteidigung zwei weitere Zeugen hören. Ein entsprechender Antrag wurde am Montag gestellt. dpa/pb

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwei Millionärsfamilien in Ostbrandenburg überfallen sowie einen Banker entführt und in ein sumpfiges Gelände verschleppt zu haben. Der Entführte konnte fliehen. An dieser Version tauchten im Prozess Zweifel auf.

Der 47-jährige Angeklagte bestreitet, der Gesuchte zu sein. Im Prozess schwieg er. Angeklagt sind versuchter Mord, versuchter Totschlag, schwere Körperverletzung und räuberische Erpressung.

Laut Verteidigung soll noch derjenige aussagen, dessen DNA-Spuren auf einer Decke in dem Sumpfgebiet entdeckt wurden. Auch ein Nachbar des Entführten solle gehört wurden. Über die Anträge wurde noch nicht entschieden.

In dem Prozess hatten Polizisten ausgesagt, sie seien bei den Ermittlungen von Vorgesetzten behindert worden. Das Opfer habe nicht zu einer möglicherweise vorgetäuschten Straftat befragt werden dürfen.