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Loch im Triebwerk: Notlandung

Die beschädigte Turbine des Flugzeugs der China Eastern Airline.
Die beschädigte Turbine des Flugzeugs der China Eastern Airline. FOTO: dpa
Sydney. Mit einem Triebwerkschaden ist ein Flugzeug der China Eastern Airlines kurz nach dem Start in Sydney zurückgekehrt und dann notgelandet. In der Hülle des Triebwerks klaffte ein großes Loch, das durch ein Problem in der Luftansaugung aufgerissen worden war, wie die Fluggesellschaft am Montag nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Andreas Landwehr

Niemand wurde verletzt.

Die Besatzung des Fluges MU 736 habe am Sonntagabend auf dem Weg nach Schanghai den Schaden an dem Triebwerk "rechtzeitig" entdeckt, sodass der Kapitän umgehend beschlossen habe, wieder umzukehren, berichtete die Staatsagentur.

"Als wir gerade abgehoben hatten, fing der Flügel auf meiner linken Seite an, einen Riesenkrach zu machen", sagte ein Passagier in einem Video aus dem Airbus A 330-200, das der australische TV-Sender 7 News zeigte. Ein anderer berichtete dem Seven Network: "Ein Chinese sah offensichtlich, was passierte, weil er aufgeregt die Besatzung herwinkte, damit sie kommen und aus dem Fenster schauen."

"Es war richtig laut . . . Es roch wie verbrannt", sagte eine junge Frau nach der Notlandung am Flughafen. "Ich hatte Angst, ja, ich hatte richtig Angst", sagte die Passagierin. "Unsere Gruppe war in Panik." Feuerwehrwagen standen an der Rollbahn bereit, als die zweistrahlige Maschine wieder in Sydney landete.

"Gott sei Dank sind wir am Leben", sagte eine andere Frau dem Sender erschüttert, als sie die Bilder von dem Schaden sah. Laut australischen Medienberichten war das Loch in der Lüfterabdeckhaube des Triebwerks.