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| 18:17 Uhr

18-Jähriger hatte schon alles geplant
Ladehemmung verhindert in Österreich Amoklauf

Korneuburg.  Ein Schuss auf einen 19-Jährigen am Mittwoch vor einer Schule im niederösterreichischen Mistelbach sollte laut Staatsanwaltschaft der Beginn eines Amoklaufs sein. Der 18 Jahre alte Schütze habe gestanden, dass er einen Amoklauf geplant hatte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Freitag. Der 19-Jährige, auf den geschossen wurde, wurde nur leicht verletzt.

 Ein Schuss auf einen 19-Jährigen am Mittwoch vor einer Schule im niederösterreichischen Mistelbach sollte laut Staatsanwaltschaft der Beginn eines Amoklaufs sein. Der 18 Jahre alte Schütze habe gestanden, dass er einen Amoklauf geplant hatte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg am Freitag. Der 19-Jährige, auf den geschossen wurde, wurde nur leicht verletzt.

Ein technischer Defekt an der Schrotflinte – nach ersten Erkenntnissen eine Ladehemmung – verhinderte vermutlich Schlimmeres. Daraufhin schmiss der Jugendliche die Waffe, eine mitgebrachte Tasche und seinen Mantel weg und flüchtete. Wenige Stunden später stellte sich der Soldat, der zurzeit seinen Grundwehrdienst absolviert, nach einer intensiven Fahndung selbst. Der 18-Jährige hatte die Schule einige Monate besucht.

Medienberichte, wonach sich der Verdächtige an zwei Schülern rächen wollte und seine Tat in einem Brief angekündigt hatte, bestätigte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Die Ermittlungen laufen wegen versuchten Mordes. Die Schrotflinte samt Munition hatte der Verdächtige laut Polizei erst vor wenigen Tagen legal in einem Waffengeschäft gekauft.