ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:26 Uhr

Anglizismus des Jahres
Jury kürt dasGendersternchen

 29.01.2019, Berlin: In einem Grußwort zur Berlinale sind mehrmals Gendersternchen zu sehen. Gendersternchen ist Anglizismus des Jahres 2018. Foto: Jörg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
29.01.2019, Berlin: In einem Grußwort zur Berlinale sind mehrmals Gendersternchen zu sehen. Gendersternchen ist Anglizismus des Jahres 2018. Foto: Jörg Carstensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Jörg Carstensen
Berlin. (dpa/roe) Der Begriff „Gendersternchen“ ist zum Anglizismus des Jahres 2018 gekürt worden – gemeint ist damit das Schriftzeichen * zwischen Wortstamm und weiblicher Nachsilbe „in“, also etwa bei „Lehrer*innen“. dpa

Der Stern soll es ermöglichen, alle Geschlechter zugleich anzusprechen. Überzeugt habe die Jury neben der sprunghaften Verbreitung im öffentlichen Sprachgebrauch die zentrale Bedeutung, die das Zeichen und das Wort dafür in der Auseinandersetzung „mit dem schwierigen und heftig umstrittenen Thema der sprachlichen Gleichbehandlung aller Geschlechter eingenommen hat“, teilte der Jury-Vorsitzende Anatol Stefanowitsch am Dienstag in Berlin mit. Der Sprachwissenschaftler von der Freien Universität Berlin ist ein Verfechter geschlechtergerechter Sprache und begrüßt die Absicht, bei Personenbezeichnungen Geschlechter jenseits von Mann und Frau sichtbar zu machen.⇥ Foto: Jörg Carstensen/dpa