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Irland: Heimkinder "wie Müll" weggeworfen

Tuam. (dpa/kr) Die westirische Stadt Tuam gilt als beschaulich. Für viele alleinstehende Mütter und ihre Kinder muss er bis vor etwa 55 Jahren die Hölle gewesen sein.

Denn hier wurden Unverheiratete in einem Mutter-Kind-Heim gedemütigt, als Arbeitskräfte ausgebeutet und deren tote Kinder wie Abfall verscharrt. Ermittler entdeckten auf dem Grundstück des Heims ein Massengrab. Die Experten fanden in 17 von 20 unterirdischen Kammern menschliche Überreste in "erheblichen Mengen".