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Helfer geben Hoffnung nach Erdrutsch auf

Oso. Fünf Tage nach dem tödlichen Erdrutsch im US-Staat Washington breitet sich unter den Rettern Hoffnungslosigkeit aus. Auch am Donnerstag galt das Schicksal von 90 Menschen als ungeklärt – zuvor waren die Behörden allerdings von bis zu 176 Vermissten ausgegangen. dpa/pb

Mehrere Zwölf-Stunden-Schichten hintereinander brachten viele Freiwillige an die Grenzen ihrer Kräfte. Bisher wurden 16 Leichen aus der teilweise zehn Meter hohen Schlamm- und Geröllschicht geborgen.

"Man hofft einfach, dass eine Familie aus dem Urlaub in Disneyland zurückkehrt und wir ihren Namen von der Liste nehmen können", sagte Eric Finzimer, einer der freiwilligen Helfer, der "Seattle Times". Finzimer geht davon aus, dass die nächsten Tagen sehr hart werden. Er rechnet damit, dass er später Albträume haben werde.