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Grüß-Gott-Sagen als Brauchtum erhalten

Eglofs. Hallo oder Hi gehen schon mal gar nicht: Im württembergischen Allgäu will ein Verein die traditionelle Kultur des Grüßens bewahren. Dazu hat Karl Stiefenhofer in Eglofs den nach seinen Angaben ersten Grüß-Gott-Verein Deutschlands gegründet. dpa/kr

500 Mitglieder zählt die Gruppe bislang, doch wenn es nach dem 67-Jährigen geht, könnte es in vier Jahren 10 000 Mitstreiter geben. Zum Vergleich: Die kleine Gemeinde Eglofs zählt nur rund 1600 Einwohner. Für das Miteinander im Verein gibt es nur eine einzige Regel: Wer die Stube des örtlichen Musikmuseums beim monatlichen Treffen betritt, hebt den Hut oder die Hand und sagt "Grüß Gott".