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| 17:48 Uhr

Verkehr
Greenpeace fordert mehr Geld fürs Rad

ARCHIV - 12.04.2018, Bayern, München: Fahrradfahrer fahren auf einem Radweg. Nach einer Untersuchung des Umweltverbandes Greenpeace gibt die bayerische Landeshauptstadt 2,30 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus. Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 12.04.2018, Bayern, München: Fahrradfahrer fahren auf einem Radweg. Nach einer Untersuchung des Umweltverbandes Greenpeace gibt die bayerische Landeshauptstadt 2,30 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus. Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Lino Mirgeler
Berlin. (dpa/roe) Die sechs größten deutschen Städte investieren aus Sicht der Umweltorganisation Greenpeace viel zu wenig Geld in einen sicheren Radverkehr. Demnach gibt keine von ihnen mehr als fünf Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus – Städte wie Amsterdam und Kopenhagen dagegen investierten seit Jahrzehnten ein Vielfaches dessen. dpa

Dort wird deutlich mehr Rad gefahren, gleichzeitig verunglücken Radfahrende etwa zehnmal seltener. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Organisation.

Greenpeace hat für die Untersuchung die öffentlichen Haushalte der sechs größten deutschen Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main und Stuttgart unter die Lupe genommen. Demnach gibt Stuttgart fünf Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus, Berlin 4,70 Euro und Frankfurt 4,30 Euro. Es folgen Hamburg mit 2,90 Euro, Köln mit 2,80 Euro und München mit 2,30 Euro. Zum Vergleich: In Amsterdam sind es laut Greenpeace elf Euro, in Kopenhagen sogar 35,60 Euro. Mit Pro-Kopf-Investitionen in der Größenordnung von 100 Euro könnten deutsche Städte ihren enormen Rückstand in der Radinfrastruktur aufholen, so Greenpeace. ⇥Foto: dpa