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| 02:32 Uhr

Gefährliche Glätte und Schnee im Osten

Dresden/Potsdam. (dpa/ik) Der Winter ist zurück – zumindest in Teilen Sachsens und Brandenburgs. Blitzeis und Neuschnee haben am Dienstagmorgen zahlreiche Straßen in Rutschbahnen verwandelt.

Vor allem in der Oberlausitz in den Kreisen Bautzen und Görlitz musste die Polizei öfter ausrücken. Vielerorts hätten Autofahrer und Anwohner mit überfrierendem Regen und glatten Straßen zu kämpfen, so ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Stürmischer Südwind sorgte vor allem in Höhenlagen für Schneeverwehungen.

Die Polizei registrierte 69 Unfälle - davon ein Drittel aufgrund von Glatteis - und damit mehr als normalerweise. Hinzu kamen rund 20 Karambolagen, meist mit Blechschäden. Das befürchtete Verkehrschaos sei jedoch ausgeblieben. Auf der Bundesstraße 6 bei Kubschütz (Landkreis Bautzen) stießen zwei Autos zusammen, zwei Menschen wurden verletzt. Auf dem Eiseroder und dem Zoblitzer Berg blieben vor allem Lastwagen stecken. In Deutschbaselitz bei Kamenz wählte ein österreichischer Hobby-Jäger den Notruf, weil er auf einem Feldweg mit seinem Auto in einer Schneewehe stecken geblieben war.

Auf der Autobahn 4 in Görlitz rutschte am Montagabend ein Sattelzug in die Böschung. Der Fahrer war vermutlich zu schnell unterwegs und hatte die Kontrolle über sein Gespann verloren. Dabei riss der Tank auf, der Wagen verlor rund 700 Liter Diesel.

Eisglätte und Schnee haben auch in Berlin und Brandenburg vereinzelt erhebliche Probleme auf den Straßen verursacht. Die Polizei in Brandenburg zählte am Dienstag bis zum Mittag 53 wetterbedingte Unfälle mit acht Verletzten. Tauwetter aber ist in Sicht.