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| 13:51 Uhr

Panorama-Kurzmeldungen
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Fehler bei der Betreuung und Unterbringung des unter Mordverdacht stehenden Flüchtlings Hussein K. haben die beteiligten Jugendhelfer eingeräumt. Für die Unterbringung in einer Pflegefamilie habe es keine behördliche Genehmigung gegeben, teilte die private Jugendhilfeorganisation Wiese in Freiburg mit. Zudem habe Wiese mit den Behörden falsch abgerechnet.  Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg sagte am Montag, sie habe Ermittlungen gegen die Organisation aufgenommen. Hussein K. lebte als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling bei einer Pflegefamilie in Freiburg. Ihm werden in dem seit September laufenden Prozess vor dem Landgericht Freiburg Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat zugegeben, im Oktober vergangenen Jahres eine 19 Jahre alte Studentin vergewaltigt, gewürgt und ins Wasser des Flusses Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie. dpa

Eine Mutter, die den qualvollen Tod ihres Säuglings zugelassen haben soll, steht seit Montag erneut vor dem Landgericht Mönchengladbach. Die 27 Jahre alte Angeklagte habe im Oktober 2015 nebenan im Schlafzimmer über Stunden die Schreie ihres nur wenige Tage alten Kindes gehört, aber nichts gegen die Misshandlungen durch den Vater unternommen, stellte Staatsanwalt Stefan Lingens beim Prozessauftakt fest. Sie habe in jener Nacht die Tötung des gemeinsamen Sohnes billigend in Kauf genommen. Der Mutter wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Das Landgericht hatte den Vater im Mai 2016 unter anderem wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und die Mutter wegen Misshandlung durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Die Polizei hat in Berlin einen  Mann festgenommen, der versucht haben soll, Tagebücher und andere gestohlene Objekte aus dem Nachlass von John Lennon zu verkaufen. Gegen den 58-Jährigen werde wegen Betrugs und Hehlerei ermittelt, teilte die Berliner Polizei am Montag mit. Die Gegenstände seien der Lennon-Witwe Yoko Ono 2006 in New York gestohlen worden und bei einem mutmaßlichen Hehler vor drei Jahren aufgetaucht. Ein zweiter Verdächtiger lebe in der Türkei und sei deswegen nicht greifbar, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner.

Eine Fliege hat ihren wissenschaftlichen Namen von der Pathologie-Assistentin Alberich aus dem Münsteraner „Tatort“. Das kleine Insekt heißt Hemeromyia alberichae, ein Exemplar hatte am Sonntagabend einen kurzen Auftritt im jüngsten Fall. „Sie wuselt wohl gerne an Leichen herum. Als ich das gehört habe, dachte ich: Na, das passt ja zu Alberich“, sagte die  Schauspielerin  Christine Urspruch (47) der „Bild“-Zeitung. Sie spielt die Pathologie-Assistentin, die von ihrem Chef, Professor Boerne (Jan Josef Liefers), den Spitznamen Alberich erhalten hat. Die Fliege ist von dem Insektenforscher Jens Hermann Stuke entdeckt worden, der sie als „Tatort“-Fan nach der Krimifigur benannt hat.