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Falscher Sprengstoff-Alarm zwingt Intercity zu Halt

Grabow. Ein per Notruf eingegangener falscher Sprengstoff-Hinweis hat einen Intercity auf dem Weg von Hamburg nach Berlin zu einem unfreiwilligen Stopp gezwungen. In Grabow in Mecklenburg-Vorpommern mussten am Samstagabend rund 150 Fahrgäste den Zug verlassen, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Rostock sagte. dpa

Ein psychisch kranker Mann, der selbst im Zug war, soll laut Bundespolizei den Bomben-Alarm ausgelöst haben.

Die Fahrgäste kamen vorübergehend in einer Turnhalle unter. Mit einem Spürhund durchsuchten Beamte den Zug. Nach gut zweieinhalb Stunden gab es schließlich Entwarnung, die Strecke und der Zug wurden wieder freigegeben. Einige Reisende waren bereits mit Bussen abgefahren, die anderen stiegen wieder in den Intercity.

Der Verdächtige sei bereits mehrfach bei der Polizei in Erscheinung getreten, erklärte der Sprecher. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kosten für Einsatz und Zugausfälle während der Streckensperrung schätzte die Bundespolizei auf deutlich mehr als 10 000 Euro.