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Ermittlungen gegen Halterin nach Doggenangriff

Drensteinfurt. (dpa/kr) Nach dem Angriff von vier Doggen auf eine Spaziergängerin im Münsterland ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Hundehalterin wegen fahrlässiger Körperverletzung. Das 53 Jahre alte Opfer war am Montag außer Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte.

Die vier Hunde wurden nach der Attacke von einem Tierarzt eingeschläfert.

Doggen dürften grundsätzlich außerhalb von Ortschaften frei laufen, sagte Martin Brinkötter, Leiter der Ordnungsbehörde der Stadt Drensteinfurt. Der Halter müsse aber jederzeit sicherstellen, dass von den Tieren keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgehe. Wer eine Dogge halten will, muss das dem Ordnungsamt anzeigen.

Die Polizei sprach mit Blick auf die Hunde-Attacke von einer "Kettenreaktion". Die vier Hunde hatten auf einem Grünsteifen gesessen. Ein Hund sprang dann unvermittelt auf und biss die Spaziergängerin. Aufgeschreckt durch den Schrei der Frau, seien auch die anderen Tiere aufgesprungen und hätten zugebissen.