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Erdogan scheitert mit Beschwerde im Fall Böhmermann

Koblenz/Mainz. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (62) ist mit seiner Beschwerde wegen der Einstellung der Mainzer Ermittlungen gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann (35) gescheitert. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies sie nach Mitteilung vom Freitag als unbegründet zurück. dpa/pb

TV-Satiriker und Grimme-Preisträger Böhmermann hatte sein Gedicht "Schmähkritik" Ende März in seiner Sendung "Neo Magazin Royale" vorgetragen. Darin hatte er Erdogan mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung gebracht, aber darauf hingewiesen, dass so ein Gedicht auch in Deutschland nicht erlaubt sei. Die Staatsanwaltschaft Mainz stellte Anfang Oktober die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung von Organen oder Vertretern ausländischer Staaten ein.