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Erde und Natur verstehen

Frankfurt/Main. Einst war sie geprägt von neugierigen Bildungsbürgern, heute von 300 hoch qualifizierten Wissenschaftlern: Die 1817 in Frankfurt gegründete Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen. Am Montag stellte Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger das Programm für das Jubiläumsjahr vor. dpa/pb

An den insgesamt elf Standorten in Deutschland soll unter dem Motto "Senckenberg forscht für Ihr Leben gern" mit Ausstellungen, Wettbewerben und Tagen der Offenen Tür über die Forschungsarbeiten zwischen Main und Wattenmeer, zwischen Tiefsee und Himalaya informieren. Einer der Schwerpunkte der Senckenberg-Forscher ist mittlerweile die Artenvielfalt. Aber auch Auswirkungen des Klimawandels werden untersucht.

"Es ist großartig, auf diese bemerkenswerte Geschichte zurückzublicken und zu sehen, wie aus der Begeisterung und Neugier einzelner Bürger und dem Engagement vieler eines der größten und renommiertesten Forschungsinstitute in Deutschland geworden ist", betonte Mosbrugger.

Der erste Programmpunkt des Jubiläumsjahres beginnt bereits in dieser Woche mit der Sonderausstellung "Die dünne Haut der Erde - Unsere Böden", die am Freitag im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt eröffnet wird. Dabei solle, so Mosbrugger, "eine der am meisten unterschätzten natürlichen Ressourcen" präsentiert werden.

Zu den Höhepunkten zählen außerdem ein Wissenschaftskongress sowie eine Reihe über "citizen science" - die Forschung engagierter Laien.