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| 14:44 Uhr

Deutscher Wetterdienst
Wärmster April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Im April 2018 überwog das frühsommerliche Wetter. (Symbolbild)
Im April 2018 überwog das frühsommerliche Wetter. (Symbolbild) FOTO: Shutterstock/vvvita
Offenbach. Von wegen typisches Aprilwetter: Dieser April war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Von wegen typisches Aprilwetter: Dieser April war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Mit hochgerechnet 12,4 Grad lag der Temperaturdurchschnitt um fünf Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag nach Auswertungen seiner rund 2000 Messstationen.

Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung immer noch rund vier Grad. Bisher hatte es 2009 den wärmsten April gegeben, damals mit einer Durchschnittstemperatur von 11,8 Grad. Die höchste Temperatur verzeichneten die Meteorologen am 22. April mit 30,4 Grad Celsius in Ohlsbach bei Offenburg in Baden-Württemberg.

Sonnenscheindauer übersteigt mit 225 Stunden deutlich das Soll

Dabei fing der Monat im Norden Deutschlands noch vergleichsweise kühl an. Zum Teil schneite es sogar noch. Doch dann setzte sich die Sonne durch: Die gesamte Sonnenscheindauer überstieg dadurch im April mit rund 225 Stunden das Soll von 152 Stunden deutlich.

Im Süden schien die Sonne teilweise sogar mehr als 270 Stunden. Zugleich war der Monat trotz vereinzelt heftiger Gewitter zu trocken. Die Niederschlagsmenge lag bei rund 35 Litern pro Quadratmeter und damit klar unter dem Soll von 58 Litern pro Quadratmeter.

(togr/dpa/AFP)