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| 10:59 Uhr

Trumps Doppelgängerin in Spanien
"Ich verstehe das nicht"

Dolores Leis Antelo auf einem Feld auf ihrem Bauernhof.
Dolores Leis Antelo auf einem Feld auf ihrem Bauernhof. FOTO: Paula Vazquez/AP/dpa
Düsseldorf. Dolores Leis Antelo ist plötzlich sehr berühmt. Dabei war sie mit ihrem ruhigen Leben in einem kleinen Dorf im Nordosten Spaniens eigentlich zufrieden. Schuld an der Misere ist Donald Trump. Dem sieht Dolores zum Verwechseln ähnlich. Was sie zu ihrem Ruhm sagt.

Dolores Leis Antelo ist plötzlich sehr berühmt. Dabei war sie mit ihrem ruhigen Leben in einem kleinen Dorf im Nordosten Spaniens eigentlich zufrieden. Schuld an der Misere ist Donald Trump. Dem sieht Dolores zum Verwechseln ähnlich. Was sie zu ihrem Ruhm sagt.

Er ist ein paar Jahre älter als Dolores Leis Antelo: US-Präsident Donald Trump ist 71
Er ist ein paar Jahre älter als Dolores Leis Antelo: US-Präsident Donald Trump ist 71 FOTO: dpa, CK hjb

Der ganze Spuk ging los, als ein Journalist einen Bericht über die Landwirtschaft im Nordosten Spaniens veröffentlichte. Ein eher spezielles Thema. Doch das Foto von Dolores Leis Antelo sorgte dafür, dass die Story um die Welt ging.

Viele Nutzer in den sozialen Medien sehen in der Bäuerin, die auf dem Bild mit einer Hacke auf der Schulter auf einem ihrer Felder steht, eine Doppelgängerin des US-Präsidenten. "Zwillinge, bei der Geburt getrennt", heißt es dort unter anderem.

Dolores kam 1954 in dem kleinen galizischen Örtchen Figueiras zur Welt. Anfangs, erzählt sie der Zeitung "La Voz de Galicia", habe sie in La Coruña als Putzfrau gearbeitet. Dann, vor 40 Jahren, heiratete sie ihren Mann und zog zu ihm nach Cabana de Bergantiños - mit rund 4300 Einwohnern immerhin deutlich größer als ihr Heimatort, der 2017 noch sieben Einwohner zählte.

"Es ist die Haarfarbe"

Über das Foto, das zu ihrer Berühmtheit geführt hat, kann sie nur lächeln. Ihre Töchter hätten es ihr auf einem Handy gezeigt, ein eigenes Mobiltelefon besitze sie nämlich nicht. "Ich schaue mir alles an, was meine Töchter mir zeigen, aber es hat mich nie dazu gebracht, ein Handy haben zu wollen", sagte Dolores.

Der Grund für die Verwechslung mit US-Präsident Donald Trump ist für die 64-Jährige ganz klar: "Es ist die Haarfarbe", sagte sie der Zeitung.

Ihre Töchter würden behaupten, dass sie wegen des Bildes berühmt werde. "Aber ich verstehe das nicht."

(csr)