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| 10:20 Uhr

Leck im belgischen Atomkraftwerk Doel
Reaktor soll bis Oktober stillgelegt werden

Reaktorblöcke Doel 1 und Doel 2 bei Antwerpen (Archiv).
Reaktorblöcke Doel 1 und Doel 2 bei Antwerpen (Archiv). FOTO: dpa, jw jak kde
Düsseldorf/Antwerpen. Wegen eines Lecks im Kühlwassersystem von Reaktor 1 des belgischen Atomkraftwerks Doel wurde der Reaktor heruntergefahren. Laut Medienberichten soll er bis mindestens Oktober vom Netz bleiben.

Wegen eines Lecks im Kühlwassersystem von Reaktor 1 des belgischen Atomkraftwerks Doel wurde der Reaktor heruntergefahren. Laut Medienberichten soll er bis mindestens Oktober vom Netz bleiben.

Wie die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC bestätigte, gibt es ein Leck im Notkühlwasserkreislauf von Doel 1. Das Leck war bereits am Montag, 23. April 2018, aufgefallen. Das Leck an sich stelle kein Sicherheitsrisiko dar, teilte der Betreiber Engie-Electrabel mit.

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Dennoch wurde der Reaktor abgeschaltet, weil sich das Leck an einer schwer zugänglichen Stelle befindet. Für die Reparatur hat der Betreiber nun einen ohnehin geplanten Wartungszeitraum vorgezogen. Seit dem Freitag, 27. April, ist der Reaktor vom Netz. Wie der WDR berichtet, soll dies mindestens bis Oktober so bleiben.

In der Grenzregion Aachen wächst schon seit längerem die Sorge vor einem atomaren Unfall in einem der grenznahen Atomkraftwerke Tihange und Doel. Seit Jahren stehen die beiden Kernkraftwerke Tihange nahe Lüttich und Doel kurz vor der niederländischen Grenze wegen Tausender Haarrisse an den Behältern in der Kritik.

(heif)