ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 11:57 Uhr

Stau an der Ausfahrt Storkow
Die Polizei setzt die Suche nach Rebecca an A12 fort

 An der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) erfasste das System zur automatischen Kennzeichenfahndung KESY das Auto, mit dem Rebeccas tatverdächtiger Schwager unterwegs gewesen sein soll.
An der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) erfasste das System zur automatischen Kennzeichenfahndung KESY das Auto, mit dem Rebeccas tatverdächtiger Schwager unterwegs gewesen sein soll. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Berlin. Die Berliner Polizei setzt ihre Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Schülerin Rebecca in Brandenburg fort.

Am Samstag prüften Einsatzkräfte, ob Personensuchhunde an Anschlussstellen der Autobahn 12 zwischen Friedersdorf und Frankfurt (Oder) Spuren aufnehmen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Es komme zu Behinderungen und kurzen Sperrungen an Autobahnabfahrten.

Im Einsatz seien circa zehn Kräfte einer Einsatzhundertschaft, Ermittler der Mordkommission, Kollegen der Brandenburger Polizei sowie drei Hunde, hieß es. Die Aktion begann demnach gegen 10.30 Uhr, die Dauer war zunächst offen.

Die Brandenburger Autobahnpolizei sperre für die Berliner Kollegen auf der Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) nach und nach kurzfristig die Abfahrten, erläuterte der Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, Mario Heinemann. Dadurch sei es etwa an der Ausfahrt Storkow zu einem Stau von drei Kilometern Länge gekommen. Wie lange die Suchaktion dauern solle, hänge von den Berliner Kollegen ab, sagte Heinemann.

Zuletzt hatte es mehrere Suchaktionen der Polizei in Wäldern nahe der A12 südöstlich von Berlin gegeben. Hintergrund sollen jeweils Hinweise auf das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca gewesen sein. Autofahrten nach Brandenburg hatten den Verdacht gegen den 27 Jahre alten Deutschen erhärtet. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden.

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht lebend verließ, sondern getötet wurde. Der Schwager sitzt in Untersuchungshaft.

(dpa/chw)