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| 12:57 Uhr

Attacke in Berlin
Unbekannte sollen Pitbull auf Ausländer gehetzt haben

Berlin. In Berlin sollen Unbekannte eine Frau und einen Mann fremdenfeindlich beleidigt und einen Hund auf sie gehetzt haben. Das Tier gehorchte und bieß zu.

In Berlin ermittelt die Polizei nach einer rassistischen Attacke auf Ausländer: Unbekannte sollen eine Frau und einen Mann fremdenfeindlich beleidigt und einen Hund auf sie gehetzt haben. Offenbar gehorchte das Tier und biss zu.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei waren der 36-jährige Türke und seine Begleiterin, eine 56-jährige Deutschtürkin, am Freitagabend vor einem Café im Ostberliner Stadtbezirk Lichtenberg gewesen. Plötzlich seien sie von zwei Männern fremdenfeindlich beleidigt worden.

Dann habe einer der beiden Männer die Frau gepackt und zu Boden gestoßen, berichtete die Polizei. Außerdem hätten die Unbekannten ihrem Hund befohlen, den 36-jährigen Türken zu beißen. Das Tier habe gehorcht, zugebissen und den Mann leicht an einem Bein verletzt.

Als Passanten zu Hilfe geeiligt seien, hätten sich die Männer mit dem Hund aus den Staub gemacht. Eine Suche nach ihnen sei ergebnislos verkaufen. Bei dem Hund soll es sich um einen Pitbull gehandelt haben. Die Rasse wird häufig als Kampfhund bezeichnet. In NRW steht der Pitbull auf der Liste der gefährlichen Hunderassen.

Die beiden Opfer kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, das sie anschließend wieder verlassen konnten. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Staatsschutz.

(wer)