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| 15:57 Uhr

Cyberkriminalität
Abzocke mit Veröffentlichung der Umsatzsteuernummer

Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen warnt vor dubiosen E-Mails.
Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen warnt vor dubiosen E-Mails. FOTO: Ole Spata / dpa
Hannover . Vorsicht Falle: Derzeit rollt eine Welle von Abzock-Mails durchs Internet, die eine amtliche Erfassung von Firmendaten vortäuschen.

Darin soll Selbstständigen vorgegaukelt werden, dass es ein EU-Zentralregister für Umsatzsteuer-Identifikationsnummern gibt, in das sie sich aufnehmen lassen müssen, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.

Doch wer im verlinkten Online-Formular seine Daten angibt, schließt einen teuer bezahlten Abo-Vertrag zur Veröffentlichung seiner Firmendaten auf einer privaten Seite ab. Dieses Verzeichnis ist dem LKA zufolge aber ebenso unsinnig wie die Erklärungen in der Mail.

Wer hier als Selbstständiger oder Gewerbetreibender in die Kostenfalle getappt ist, sollte den Vertrag beim Betreiber der Seite widerrufen – im Idealfall mit anwaltlicher Hilfe, weil bei Verträgen und Widerrufen für Gewerbetreibende andere rechtliche Grundlagen gelten als für Privatpersonen, so das LKA weiter. Den Mails sei bereits eine Briefpost-Welle vorausgegangen, bei der Formulare zur Aufnahme in das Nonsense-Register verschickt wurden.

(dpa/fh)