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61 Millionen Jahre alter Riesenpinguin entdeckt

Frankfurt. (dpa/kr) Pinguine könnten sich schon wesentlich früher entwickelt haben als bisher bekannt. Darauf schließen Forscher aus dem Fund eines fossilen Riesenpinguins, über den sie im Fachjournal "The Science of Nature" berichten.

Die Überreste stammen aus dem Zeitalter des Paläozäns, sie sind etwa 61 Millionen Jahre alt. Die Dinosaurier starben vor ungefähr 65 Millionen Jahren aus. Der Beinknochen, der von einem Hobbysammler auf der Südinsel Neuseelands gefunden wurde, ähnele denen heutiger Königspinguine. Mit einer Größe von etwa 150 Zentimetern sei der Pinguin aber wesentlich größer gewesen.