Dezember sind Reisedokumente, die nach dem 1. Januar 2015 ausgestellt wurden, als "nicht gültig" anzusehen. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte am Samstag einen entsprechenden Medienbericht.

Betroffen sind danach Flüchtlinge mit Dokumenten aus den syrischen Städten Dair as-Saur, Rakka und Hasaka. Gleiches gilt für irakische Reisepässe und Passersatzpapiere aus Mossul und der Provinz Anbar. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wird der Erlass seit dem 16. Dezember umgesetzt. Eine entsprechende Verfügung ging an alle Grenzbehörden, Landespolizeien und Ausländerbehörden. Hintergrund ist, dass der IS im vergangenen Jahr in mehreren Städten in Syrien und Irak die offiziellen Behörden übernommen hatte und dabei massenhaft Blankodokumente erbeutete.