Grundlage der Studie ist eine Befragung von 1005 Menschen über 18 Jahre in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Am weitesten verbreitet ist der Internetzugang nach den Angaben in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen, von denen 78 Prozent (2001: 63 Prozent) die Möglichkeit haben, im Netz zu surfen. Dahinter folgt die Altersgruppe 30 bis 49 Jahre mit 73 Prozent. Schlusslicht ist die Gruppe der 50-Jährigen mit 44 Prozent. Letztere weist aber mit 83 Prozent die höchste Zuwachsrate auf.
Den ersten Platz in der Länderstatistik nimmt Sachsen-Anhalt ein. Dort haben 65 Prozent der Befragten Zugang zum Internet. Auf den Plätzen dahinter folgen Ost-Berlin (62 Prozent), Thüringen (59 Prozent), Sachsen (58 Prozent) und Brandenburg (57 Prozent). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 49 Prozent.
Zugang zum Internet von zu Hause aus hat nach der Studie inzwischen jeder zweite Befragte (51 Prozent); im Jahr 2001 waren es erst 30 Prozent. Am häufigsten wird die Datenbahn zum Versenden von
E-Mails genutzt (79 Prozent). Für Bildungszwecke sind es 75 Prozent.
Bei der Nutzung im Alltag rangiert in den neuen Ländern der Abruf von Urlaubs- und Fluginformationen (67 Prozent) ganz oben. Um Musik herunterzuladen, klinken sich 36 Prozent (2001: 28 Prozent) ins weltweite Netz ein. Zum Kauf von Finanzprodukten wird es von einem knappen Viertel (2001: 16 Prozent) genutzt. (dpa/uf)
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