"Wir erhoffen uns mehr Unterstützung vom Bund und dass die Länder Bundesmittel weiterreichen", sagte Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) zu Beginn der Konferenz.

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) sagte: "Die Kommunen hoffen, dass der Bund sich stärker engagiert."

Mögliche Beschlüsse will die Konferenz mit gut einem Dutzend Stadtoberhäuptern am heutigen Freitag veröffentlichen.

Allein die Stadt Erfurt mit mehr als 200 000 Einwohnern erwartet in diesem Jahr rund 1300 Flüchtlinge, sagte Bausewein. Dabei müssten auch die Bürger einbezogen werden. "Man muss um Verständnis werben."

Die Flüchtlingsunterbringung sei aber im Osten kein anderes Thema als im Westen. "In Deutschland gibt es keinen Bürgermeister oder Landrat, den das Thema nicht betrifft." Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sagte, derzeit kämen 150 Flüchtlinge pro Monat nach Magdeburg. "Das erfordert enorme Anstrengungen." Die Stadt zählt rund 230 000 Einwohner.