Eine wichtige Rolle für den schienengebundenen Personenverkehr spielten die vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel von jährlich rund acht Milliarden Euro, sagte der Staatssekretär im brandenburgischen Infrastrukturministerium, Jörg Vogelsänger (SPD), nach der Konferenz in Schönefeld. Höhe und Verteilungsschlüssel müssten unverändert bleiben.Zur Begründung verwies Vogelsänger unter anderem auf die zumeist weiten Wege in den ostdeutschen Flächenländern. Ein von der Bundesregierung geplantes Programm für Kleinstädte sollte aus Sicht der Ministerrunde 50 Millionen und nicht nur - wie jetzt "angedeutet" - 30 Millionen Euro umfassen. Es soll zentralen Orten im ländlichen Raum mit 3000 bis 7000 Einwohnern zugutekommen, die über Einrichtungen verfügen, welche für ihr Umland wichtig sind. Das Programm würde laut Vogelsänger zu je einem Drittel vom Bund, den Ländern und den Kommunen finanziert.Die Ost-Minister seien stark daran interessiert, die insgesamt zehn Güterverkehrszentren (GVZ) in den neuen Ländern stärker miteinander zu verknüpfen, berichtete der Staatssekretär. Auf diese Weise sollten noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene und Wasserstraßen verlagert werden. Welche beschäftigungspolitische Bedeutung die GVZ haben, machte Vogelsänger an zwei Beispielen deutlich: Das Leipziger biete 3800, das im brandenburgischen Großbeeren 3700 Arbeitsplätze. Das nächste Treffen der ostdeutschen Infrastrukturminister werde Ende stattfinden. dpa/jc