Der in Edelstahl glänzende Spieltisch auf der Empore sowie die Beschriftungen der Register seien eigens für die Nikolaikirche von Designern des Autobauers entworfen worden, sagte Nikolaikantor Jürgen Wolf, am Dienstag in Leipzig. Insgesamt habe das Unternehmen 1,8 Millionen Euro gespendet.
Zur Einweihung des für insgesamt rund 2,3 Millionen Euro restaurierten Instruments werden den Angaben zufolge in der Festwoche vom 31. Oktober bis 7. November Solisten aus ganz Europa erwartet. Höhepunkt ist eine Ballett-Aufführung im Chorraum der Kirche. Nach Angaben des Konzerns ist es das erste Mal, dass Porsche sich der Sanierung einer Kirchenorgel, die größte Sachsens, gewidmet hat.
Nach ihrer Wiederherstellung erlaube die Orgel, die im Original 1862 vom Merseburger Orgelbaumeister Friedrich Ladegast fertiggestellt worden war, nun völlig neue Spielmöglichkeiten, sagte Kantor Wolf. Von Barock bis zu modernen Improvisationen sei mit dem Instrument alles spielbar. Ein Anschluss für elektronische Synthesizer erlaube zudem auch ungewohnte Experimente. "Die Orgel ermöglicht jetzt eine ganz andere Dynamik und viel mehr Klangfarben", sagte Wolf. (ddp/mb)