"Ohne jegliches Konzept und ohne Strategie mit diesen dramatischen Einsparungen ist die Wissenschaftslandschaft in Brandenburg in ihrer weiteren Entwicklung und Profilierung tatsächlich bedroht. Dafür werden die Studierenden irgendwann auf die Straße gehen." Die Bildungsexpertin von Bündnis 90/Die Grünen, Marie Luise von Halem, verwies auf den gleichzeitigen Bewerberansturm und vermisste Zukunftsperspektiven. Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos), wies die Kritik zurück. Den Hochschulen stehe deutlich mehr Geld als früher zur Verfügung. "Die Hochschulen werden nicht überrannt. Es verschwinden keine Mittel", sagte Kunst.