Das Regime von Präsident Baschar al-Assad habe am Montag und Dienstag in diesen Gebieten Massaker verübt und etwa 250 Menschen getötet.

Gleichzeitig forderte der Rat, der die meisten Oppositionsgruppen repräsentiert, eine Sitzung des Weltsicherheitsrates. Die Vereinten Nationen sollten das Regime zwingen, seine Truppen aus den belagerten Gebieten abzuziehen.

Die Arabische Liga, die Beobachter nach Syrien schicken will, wurde aufgefordert, gemeinsam mit der UN die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen. Die Liga forderte die syrische Führung am Mittwoch auf, sofort alle Militäreinsätze gegen Oppositionelle zu beenden.

In einem Dorf im Westen Syriens sollen Regierungstruppen und Milizionäre am Dienstag mehr als 100 Zivilisten getötet haben. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter teilte am Mittwoch mit, die Namen von 56 Toten seien bekannt. Weitere 55 Leichen seien nach dem Massaker in Kafr Oweid noch nicht identifiziert worden. Ein Aktivist, der aus der Umgebung des Dorfes stammt und in einem syrischen Flüchtlingslager in der Türkei lebt, bestätigte diese Angaben mehr oder weniger. Er sprach jedoch von 120 Toten.