So sollen staatliche wie auch private Angebote und Projekte gefördert werden. Ein wichtiger Punkt sei die psychosoziale Begleitung von Opfern schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten bei Prozessen. "In der Vergangenheit wurden oft nur Einzelprobleme korrigiert", sagte Pienkny. Die Betroffenen nutzten zu selten unter anderem Entschädigungsrechte. Organisationen wie der Weiße Ring oder die Opferhilfe Brandenburg seien wertvolle Stützen für die Betroffenen. Schon für weitestgehend unbeteiligte Zeugen sei es unangenehm, sich im Gerichtssaal den Fragen von Richtern, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu stellen. Für die Opfer sei es in der Regel noch schwieriger.