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| 02:44 Uhr

Online-Blick in Stasi-Unterlagen

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, stellt das digitale Angebot vor.
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, stellt das digitale Angebot vor. FOTO: dpa
Berlin. Ausgewählte Dokumente der DDR-Staatssicherheit sind seit dem gestrigen Donnerstag im Internet einsehbar. In einer Mediathek gibt die Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin Einblicke in das Innenleben des Geheimdienstes. dpa/uf

Dazu gehört ein mehr als eineinhalbstündiger Tonmitschnitt, in dem der einstige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, erklärt, wie gegen ausreisewillige DDR-Bürger vorzugehen sei.

Veröffentlicht sind in der Mediathek auch Schriftstücke zum Auftritt des Rocksängers Udo Lindenberg im Ostberliner Palast der Republik. Zu sehen sind ebenfalls Flugblätter, konfiszierte Aufzeichnungen einer Gefangenen und ein abgefangener Brief, in dem eine Schülerin über ihre mögliche Flucht in den Westen schreibt.

Einblick in personenbezogene Akten gibt das Archiv aber nicht. Zum Start sollen 2500 Dokumentenseiten, 250 Bilder, sechs Stunden Tonaufzeichnungen und 15 Stunden Filme abrufbar sein.

Vier Themen werden in der Mediathek besonders ausführlich beleuchtet. Dazu gehören die friedliche Revolution zwischen Mai 1989 und März 1990, der Volksaufstand am 17. Juni 1953, die Todesstrafe gegen den geflüchteten Grenzoffizier Manfred Smolka und Lindenbergs Konzert im Jahr 1983.

Zahlreiche Dokumente

unter stasi-mediathek.de