Daneben können lesbische, schwule, bisexuelle, trans-, intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ) erstmals an einer Online-Befragung zu ihrer Lebenssituation in Brandenburg teilnehmen. Die Ergebnisse sollen in den "Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg" einfließen, den die Landesregierung in diesem Jahr erarbeitet.

Sozialministerin Diana Golze sagte: "Wir brauchen ein offenes und tolerantes Miteinander und wollen mit dem Aktionsplan ‚Queeres Brandenburg‘ ein klares Bekenntnis für Vielfalt setzen. Niemand darf wegen des Geschlechts, der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Die ,Community´ bitte ich, möglichst viele LSBTTIQ für die Beteiligung an der Online-Befragung zu gewinnen."

Der Landtag hatte im Juni 2016 beschlossen, dass die Landesregierung bis Ende 2017 einen "Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg" in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeiten soll, um einen "positiven gesellschaftlichen Wandel hin zu Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung und vor allem Dialog zu bewirken".