Wenn dann ein Referee, wie kürzlich in Senftenberg geschehen, sogar massiv bedroht und körperlich attackiert wird, ist das nicht nur in jeder Hinsicht inakzeptabel, sondern ein Angriff auf den Fußballsport selbst – der im Übrigen auch nicht mit dem lapidaren Verweis auf angebliche Fehlentscheidungen und hochkochende Emotionen zu entschuldigen ist. Als wären die Schiedsrichter die Einzigen auf dem Sportplatz, denen mal ein Fehler unterläuft!

Das Brandenburger Sportgericht, das sich nun mit der Sache zu befassen hat, wird da mit Sicherheit klare Worte finden und ein entsprechendes Urteil fällen. Denn es geht um nicht weniger als den gegenseitigen Respekt voreinander – auf und abseits des grünen Rasens. Eines nämlich sollte allen Sportsfreunden doch wohl klar sein: Ohne Schiri geht es nicht!