Eine Koalition mit drei Parteien lehne er klar ab, sagte Faymann am Montag in Wien vor dem Parteipräsidium. Gespräche mit der rechten FPÖ schloss er ebenfalls aus.

"Ich werde mit der FPÖ keine Regierung bilden, auch wenn es Verhandlungen möglicherweise erschwert", sagte Faymann. Dezidierter Wunschpartner ist die konservative ÖVP, die mit 23,8 Prozent auf Platz zwei kam. Mit zusammen 99 Mandaten im Nationalrat - sieben mehr als notwendig - könnte Rot-Schwarz die bisherige Regierungsarbeit fortsetzen. Die Gespräche mit der ÖVP sollen ohne "Bedingungen oder gar Erpressungen" stattfinden, sagte Faymann. Verhandlungen mit anderen Parteien werde es nicht geben.