"Die Einweisung erfüllte aber für viele Jugendliche eher den Zweck, Bedürfnisse durchzusetzen und Konsequenzen zu vermeiden", so Seidenstücker. Angewandt worden seien die Fixierliegen nur bei Jugendlichen, "die Fixiererfahrungen aus klinischen Einrichtungen hatten" und es "als methodisches Vorgehen einordnen konnten".

Veränderungsbedarf sahen die Heimverantwortlichen nicht. "Ich gehe davon aus, dass wir auf dem neuesten Stand sind", sagte Geschäftsführer Mario Bavar. "Wir haben uns stets und ständig weiterentwickelt, und ich sehe nichts, was wir abschaffen müssten."