"Ihr Gehege ist doppelt so groß als vorgeschrieben." Um Namen für die Tiere zu finden, startet der Sponsor der Tiere einen Aufruf. Taufe ist am 1. Juni. Der seit 1994 privat geführte Zoo hat sich für seine Arbeit mit behinderten Besuchern einen Namen gemacht. Behinderte können dort Urlaub machen. Das Feriendorf bietet 20 Betten in fünf Häusern. Neu ist auch der Wirtschaftshof mit einer Kreativwerkstatt für Besucher. Behinderte und Kinder aus Integrationskindergärten könnten dort basteln, sagte Wilberg. Der 211 000 Euro teure Wirtschaftshof, zu dem auch Futterküche und Personalräume gehören, ist von der EU und dem Land Brandenburg gefördert worden. Der Zoo mit 150 Tieren werde jährlich von bis zu 40 000 Gästen besucht. Insgesamt sei die Finanzierung des Zoos jetzt auf eine breitere gesellschaftliche Basis gestellt worden. Unterstützer sind die Kreisverwaltung Märkisch-Oderland, das Amt Barnim-Oderbruch, die Arbeitsagentur und die Agrargenossenschaft Altreetz. "Wir haben finanzielle Unterstützung mit Zusagen für die nächsten fünf Jahren bekommen." Wilberg nennt ein Beispiel: "Die Genossenschaft fährt uns jeden Tag Futter vor die Tür." In den vergangenen fünf Jahren ist nach Worten von Wilberg rund eine Million Euro in den Zoo investiert worden. "Das Feriendorf ist für 2010 fast komplett ausgebucht", sagte er. dpa/mb