„Das heißt für uns Bereitschaft über die Feiertage“, sagte gestern eine Sprecherin der Behörde.
Seit 12. Dezember ist die Oder für die Schifffahrt gesperrt. Auf dem brandenburgischen Abschnitt trägt der deutsch-polnische Grenzfluss eine Treibeisdecke und Randeis. Die brandenburgische Eisbrecherflotte musste bisher noch nicht eingesetzt werden.
In Brandenburg gibt es vier Hochwasser-Alarmstufen. Bei Stufe eins startet der Wasserstandsmeldedienst, bei Stufe zwei beginnen die Kontrollen an den Deichen. Ab Stufe drei wird der Fluss rund um die Uhr bewacht. Stufe vier ist der Ernstfall.
Die niedrigste der Alarmstufen gilt an der Oder seit 18. Dezember. Derzeit gebe es an allen Pegeln fallende Werte, hieß es aus dem Hochwassermeldezentrum. In Kienitz zeigte der Oderpegel gestern 4,72 Meter. Die Alarmstufe 1 wird dort ei 4,50 Meter ausgerufen. (dpa/ta)