Es gebe kein gültiges Beamtenverhältnis. Die Ernennung zur Beamtin sei unwirksam, weil die Urkunde einen Zusatz zur Teilzeit enthalte. Das sei beamtenrechtlich nicht zulässig. Das Urteil wäre von grundsätzlicher Bedeutung.
Nach Angaben des Bildungsministeriums wurden seit 1998 rund 8000 Lehrer zu Teilzeitbeamten ernannt. Derzeit sind gut 6800 Teilzeitbeamte im Schuldienst. Betroffene hätten auf eine Vollzeitstelle geklagt. Mehrere Urteile der Verwaltungsgerichte Potsdam und Cottbus liegen vor, sind aber noch nicht rechtskräftig.
Wenn die Verbeamtungen tatsächlich nichtig wären, müsste das Land Beiträge zur Renten- und Sozialkasse in Höhe von rund 200 Millionen Euro nachzahlen. (dpa/ta)