13 davon kämen aus europäischen Staaten, die restlichen von anderen Kontinenten.
Damit arbeiten immer weniger Ausländer bei der Polizei. Der höchste Stand wurde im Jahr 2000 mit damals 26 Ordnungshütern erreicht; 2001 waren es noch 21. Homburg führte die niedrige Zahl auf den geringen Ausländeranteil in der Landesbevölkerung - etwa zwei Prozent - zurück. Den bundesweiten Spitzenplatz nimmt Baden-Württemberg mit 75 nichtdeutschen Polizisten ein.
An der brandenburgischen Polizeischule bewarben sich in den Jahren 2000 bis 2002 insgesamt 13 164 junge Leute um die Beamtenausbildung; davon waren 156 Ausländer. Allerdings seien die Hürden zur Aufnahme sehr hoch, betonte Homburg. Bewerber müssten körperlich und geistig fit sein, um zum Studium angenommen werden. Dementsprechend hoch sei die Durchfallquote, die Deutsche und Ausländer gleichermaßen betreffe.
Das Innenministerium habe ein großes Interesse an einem stabilen Ausländeranteil innerhalb der Polizei. Die nichtdeutschen Beamten könnten gerade im polizeilichen Umgang mit ausländischen Mitbürgern Sprach- und Kulturbarrieren leichter überwinden. Bestimmte Einsätze würden mit ihnen einfacher, weil sie die Sprache der beteiligten Ausländer beherrschten und mit deren Lebenssituation vertraut seien. (dpa/bra)