Bislang seien acht von elf Eislaufhallen auf ihre Standsicherheit untersucht und keine Fehler an den Konstruktionen festgestellt worden, sagte der Sprecher des Sächsischen Innenministeriums, Lothar Hofner. Es seien nur oberflächliche Korrosionsschäden gefunden worden, die beseitigt werden konnten. "Diese Mängel hatten aber keine Auswirkung auf die Standsicherheit."
Die Überprüfung der Eishallen in Weißwasser und Crimmitschau sowie des "Kohlrabizirkus" in Leipzig laufe noch. Die Ergebnisse würden aber in den kommenden Tagen erwartet.
Das Dach der Eishalle in Bad Reichenhall war am 2. Januar dieses Jahres nach tagelangen Schneefällen eingestürzt, die überwiegend jugendlichen Besucher wurden verschüttet. 15 Menschen starben, 34 wurden verletzt. Ein Gutachten ergab, dass massive bauliche Mängel zu dem Unglück geführt hatten. Sachsen hatte die Regierungspräsidien daraufhin aufgefordert, die Eishallen noch vor dem ersten Schneefall zu überprüfen. Laut Ministerium weisen unbeheizte und nicht klimatisierte Eislaufhallen für feuchtigkeitsempfindliche Bauteile ein besonders kritisches Klima auf. (dpa/kr)