"Wir schöpfen die Spitze der Spitze des Eisberges ab", sagte der Leiter der für ganz Brandenburg zuständigen Abteilung, Oberstaatsanwalt Günter Oehme. Als Gründe nannte er die steigende Zahl von Internet-Seiten, Probleme bei Ermittlungen grenzüberschreitender Delikte im weltweiten Netz und die begrenzte technische und personelle Ausstattung der Abteilung.
Laut Oehme arbeiten fünf Dezernenten in der seit Dezember 2000 bestehenden Abteilung. Im vergangenen Jahr hatten sie es mit 530 Ermittlungsverfahren zu tun - in diesem Jahr sind es laut Oehme 723. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft ist für die Bekämpfung der Datennetzkriminalität und die Verfolgung gewaltdarstellender, pornographischer und sonstiger jugendgefährdender Schriften zuständig. Laut Oehme gibt es in ganz Deutschland jährlich schätzungsweise fünf Millionen Zugriffe auf Internet-Seiten mit strafbaren Inhalten. (dpa/ta)