Wenn also die Werbeleute von der Kampagne "So geht sächsisch" in Nürnberg keine Würstchen für lau verteilen dürfen - was machen sie? Sie finden ein anderes Nürnberg und grillen dort. Weil es in der Stadt Nürnberg mit dem bekannten Christkindlmarkt Bedenken gibt, haben die Macher der Image-Kampagne die geplante Grillaktion nun eben nach Niederbayern verlegt.

Dort gibt es ein Dörfchen namens Nürnberg, in dem bis jetzt erst einmal richtig was los war. Nämlich vor zwei Jahren, als der Internetriese Google in seinem Kartendienst "Maps" das kleine Nürnberg mit dem großen verwechselte und so Scharen von Reisenden auf den Holzweg schickte. Jetzt kommen die Sachsen mit ihrem Grill. Und werden diesmal nicht vom Hof gejagt.