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| 02:36 Uhr

NSU-Ausschuss will nach Ermittlungsdesaster Reformen

Berlin. Radikale Reformen und ein tiefgreifender Mentalitätswandel bei Polizei und Geheimdiensten sollen Neonaziterror wie die NSU-Mordserie künftig verhindern. Das ist das Ergebnis des Untersuchungsausschusses zu den Versäumnissen bei den Ermittlungen gegen die Terrorzelle des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). dpa/kr

Der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) sprach bei der Vorlage des gut 1300 Seiten starken Berichts am Donnerstag in Berlin von einem "historisch beispiellosen Desaster". Fraktionsübergreifend legte der Ausschuss einen Forderungskatalog in 47 Punkten vor.

Anwälte der Opfer und der Zentralrat der Muslime äußerten Kritik. Hintergrund Seite 2