Bei einer Schuloffensive sollen beispielsweise die Publikationen "Rebell" und "Der Pfeil" auf Straßen und Plätzen vor Schulen verteilt werden, gab die Organisation gestern in Dresden bekannt. Das Kultusministerium warnte die JN davor, direkt in die Schulgebäude zu gehen. Andernfalls würden Beteiligte sofort des Gebäudes verwiesen, sagte Sprecher Dirk Reelfs. Hintergrund ist das Verbot politischer Werbung an Schulen.
Am Wochenende war in Chemnitz der erste Landesverband der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Ostdeutschland entstanden. Noch in diesem Jahr soll es Verbände in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen geben. Nach eigenen Angaben hat die JN deutschlandweit 500 Mitglieder, in Sachsen sind es 70. Im Westen seien sie flächendeckend präsent. (dpa/uf)