Die jahrelange "katastrophale Personalpolitik" der CDU sei eine entscheidende Ursache der anhaltenden politischen Krise in Sachsen, erklärte Nolle.
Nicht von ungefähr habe es an Führungspositionen der Sicherheitsapparate ungewöhnlich viele Wechsel gegeben, sagte Nolle. Die Auswahl von Spitzenpersonal nach Parteilinientreue und die finanziell und personell ungenügende Ausstattung von Polizei und Justiz hätten zu einem "enormen Kompetenzverlust der CDU" geführt, der dem Land schweren Schaden zugefügt habe, sagte der SPD-Politiker.
Der Sprecher des Innenministeriums, Lothar Hofner, wies die Behauptungen Nolles gestern zurück: "Herr Nolle stellt zum wiederholten Male pauschale Behauptungen auf, die jeglicher Grundlage entbehren. Bis zum heutigen Tag konnte er diese Behauptungen nicht untersetzen." (ddp/ta)