Die Schulleitung hält es durchaus für möglich, dass ehemalige oder jetzige Schüler die Zerstörung anrichteten. "Das müssen Insider gewesen sein, denn sie kannten sich offenbar gut aus", sagte Schulleiterin Gudrun Rothe. Die Schadens höhe sei noch nicht abzuschätzen. Der Schulbetrieb läuft indes weiter.
Eine Sportgruppe hatte am Samstag die Polizei gerufen, nachdem sie beim Betreten der Schule eingetretene Türen und eingeschlagene Fenster vorfand. "Im Gebäude bot sich ein Bild der blinden Wut und Verwüstung", sagte Schulleiterin Rothe. "Wir sind zutiefst traurig."
Die Täter hatten Schränke, Regale und einen Kopierer zertrümmert, Schlüssel abgebrochen sowie mehrere Feuerlöscher in der Sporthalle entleert. Auch das Büro der Schulsozialarbeiterin wurde völlig demoliert. Dort zerschlugen die Einbrecher Waschbecken, Spiegel und Schränke. Gestohlen wurde laut Polizei nichts.
Den Schülern sei das Ausmaß des Schadens gezeigt worden, sagte Rothe. Gemeinsam mit den Eltern müssten nun Präventivmaßnahmen für die Zukunft abgestimmt werden. "So etwas darf sich nicht wiederholen." Die Höhe des Schadens könne erst im Laufe der Woche endgültig abgeschätzt werden. (dpa/ta)