Die Stadt hält trotz knapper Kassen am Bau der 137 Millionen Euro teuren Flussüberquerung fest, die nach Ansicht der Kritiker die einzigartige Stadtlandschaft zerstören würde. Blobel will dann auch seinen Einsatz für Dresden als Stadt der Wissenschaft kündigen. Der 1936 in Waltersdorf (Schlesien) geborene und heute an der Rockefeller Universität in New York tätige Zell- und Molekularbiologe gründete 1995 den USA-Förderkreis "Friends of Dresden" für den Wiederaufbau der Frauenkirche und gab 1999 das gesamte Nobelpreisgeld in Höhe von 1,8 Millionen Mark für die Frauenkirche und die neue Synagoge in Dresden. Zudem unterstützt er Projekte der Wissenschaft und Architektur. (dpa/gb)