Die Rechtsextremisten seien daran gehindert worden, vom Bahnhof in die Innenstadt zu laufen. Schon nach 800 Metern wurden sie vom "bunten und demokratischen Neuruppin" gestoppt. Vier Initiativen hatten Gegenkundgebungen zu einer Demonstration der "Nationalen Laubenpieper" angemeldet. Die Bewegung "Nationale Laubenpieper" beruht auf der Räumung eines unangemeldeten Treffens der rechten Szene im März in einer Gartenkolonie in Neuruppin.

Die Stadt war bereits in den vergangenen Jahren Ort von Neonazi-Treffen. Dem rechten Treiben stellt sich vor allem das Bündnis "Neuruppin bleibt bunt" entgegen. Osinski sprach von einem fantasievollen, lauten und friedlichen Protest. Es habe mehrere spontane Sitzblockaden gegeben. Alle Kundgebungen seien ohne Zwischenfälle verlaufen. Das wurde auch von der Polizei bestätigt.