Es sei nicht zu spät, dem Klimawandel entgegenzusteuern, sagte der Regierungschef laut einer Mitteilung der Staatskanzlei gestern in Mühlberg (Elbe-Elster). In der Kleinstadt war 2002 ein bereits völlig durchgeweichter Deich erfolgreich gegen die Fluten der Elbe verteidigt worden (die RUNDSCHAU berichtete). Platzeck hatte die Hilfsaktion koordiniert. Nach seinen Angaben sind bis 2014 jährlich neun Millionen Euro für die Sanierung der brandenburgischen Elbdeiche vorgesehen.
Der Regierungschef verwies auf Brandenburger Bemühungen zum Klimaschutz und bezeichnete das Land als "Motor bei der Anwendung erneuerbarer Energien". Die mit der Energiestrategie der Landesregierung angestrebte Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes bei der Stromproduktion sei ein entscheidender wesentlich für den Klimaschutz. Plat-zeck äußerte die Erwartung, dass die CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid bald zur Verfügung steht.
Zu Folgen der Klimaveränderung für Brandenburg sagte Platzeck, das Land werde einerseits langfristig weniger Wasser zur Verfügung haben. Andererseits sei damit zu rechnen, dass die Kraft des Wassers mehr Spuren hinterlasse.
(dpa/mb)