Eine Entscheidung, ob die Verurteilte nach Verbüßung von zwei Dritteln ihrer Strafe entlassen wird, sei jedoch noch nicht gefallen. Dies soll aber kurzfristig geschehen.

Die Frau war im Juni 2006 zu 15 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Dem Urteil zufolge hatte die gelernte Zahnarzthelferin zwischen 1992 und 1998 ihre acht lebend geborenen Säuglinge unversorgt sterben lassen. Ein Fall war verjährt. Die toten Kinder hatte sie in Plastiktüten gewickelt und in Gefäßen verscharrt. Bei Umzügen nahm sie diese Gefäße mit, ehe sie diese auf dem elterlichen Grundstück in Brieskow-Finkenheerd nahe der polnischen Grenze abstellte. Dort waren sie bei Aufräumarbeiten vor zehn Jahren entdeckt worden.