Der 49-Jährige hatte laut Urteil seit September 2008 zu Unrecht Hartz-IV-Leistungen erhalten.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Möglicherweise werde er Rechtsmittel einlegen, sagte Eska. Sein Rechtsanwalt prüfe die Voraussetzungen dafür. Eska ist seit Jahren arbeitslos und bezieht Sozialleistungen vom Staat. Gleichzeitig erhält der gelernte Feinmechaniker für sein ehrenamtliches Bürgermeisteramt Aufwandsentschädigungen. Diese gab er beim Jobcenter aber über einen längeren Zeitraum nicht korrekt an.

Er habe sein Ehrenamt eben nicht nur mit "Herzblut und Engagement", sondern auch mit "finanziellen Mitteln" ausgeübt, betonte Eska. Anders sei ein Bürgermeisteramt auf dem Lande mit weiten Wegen nicht auszufüllen. Als Beispiel nannte der Linken-Politiker die hohen Fahrtkosten.